Bodybuilding und Ernährung im Wechselspiel

Um den gewünschten Body zu erreichen, zu definieren und auszubilden ist neben der harten Arbeit am Fitnessgerät immer auch die Ernährung entscheidend. Aus diesem Grund widmen viele Bodybuilder einen großen Teil ihrer Zeit der Erstellung von Speiseplänen, verschaffen sich eine Übersicht, wann wieviel Proteine oder wann bestimmte Vitamine und Spurenelemente zugeführt werden sollten. Daraus hat sich eine regelrechte Wissenschaft und eine kommerzialisierte Ratgeber Ökonomie entwickelt, so dass heute wirklich jeder den richtigen Ernährungsplan für das erfolgreiche Bodybuilding etwa im Internet finden kann.

Von Kalorien und Körperfettanteil

Hier unterteilt der Sportler in der Regel in die Phasen der Masse und der Definition. Je nach Phase wird gegessen, in der Regel sind das wenigstens vier, meistens jedoch bis zu neun oder zehn Mahlzeiten am Tag! Für die sportliche Betätigung an der Streckbank und um davon aus proportional zu profitieren braucht der Körper die Nährstoffzufuhr am laufenden Band und hierbei steht Eiweiß an erster Stelle. Mit bis zu zwei Gramm Eiweiß pro Kilogramm ist man dabei, aber auch Kohlenhydrate und Fette spielen abhängig von der sonstigen Physis des Bodybuilders eine Rolle. Selbst beim Schlafen und in der Nacht braucht es die Zufuhr und hier stehen spezielle Pulver zur Verfügung, die eine langsame aber kontinuierliche Abgabe vor allem der Aminosäuren gewährleisten.

Auf der anderen Seite ist die Phase der Masse ist gekennzeichnet durch einen gewollten Überschuss an Kalorien, das dient dem Muskelaufbau, während die Phase der Definition die Kalorienzufuhr reduziert, das macht die Muskeln sichtbarer und imposanter, etwa vor einem Contest. Immer versucht der Bodybuilder bei der Ernährung die entscheidenden Grundlagen festzusetzen, die einzelnen Anteile von Fett, Kohlenhydraten und den alles entscheidenden Proteinen bezeichnet man in der Ausgestaltung darum auch als anabole Diät.

Bewegung reicht aus: Den Körper zu formen ist eine vergleichsweise junge Angelegenheit und niemand muss sich im Fitnessstudio quälen, um gut auszusehen. Eine gesunde Ernährung und vor allem Bewegung sind die verlässlichen Parameter, die durch Evolution und Grundausstattung unserer Physis guttun und niemand wird fett und rund und hässlich, wenn man ein wenig auf diese Aspekte achtet. Nur wer mehr möchte und an der Definition arbeitet, der braucht Bodybuilding und dessen besondere Anforderungen.

Das Problem mit dem Eiweiß

Eine übermäßig proteinreiche Ernährung wie beim Bodybuilding ist immer wieder Streitpunkt, schließlich befürchten Forscher eine Überbelastung für innere Organe und es gibt Streit, ob nun tierisches oder eben pflanzliches Eiweiß vom Organismus des Menschen besser verdaut würde. Das ist aber mittlerweile der Erkenntnis gewichen, dass vor allem der Wert der Proteine für die Muskeln und deren Aufbau entscheidend ist und so setzen heute ganz folgerichtig viele Sportler nicht mehr nur auf Eier und Fleisch, sondern gezielt auch auf Fisch, auf Tofu und auf Eiweiß aus Getreide. Hier lohnt sich ein Ernährungsplan ganz besonders, zumal das intensive Training und die Zufuhr von Nährstoffen immer auch medizinisch gelegentlich kontrolliert werden sollten.