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Physische Limits: Zur Bedeutung des Bodybuildings

Die Attitüde des eigenen Körpers zu bestimmen und dabei auf Faktoren wie Muskelmasse und Definition zu achten, das ist im Bodybuilding im engeren Sinne und in der Regel werden hierbei spezielle Fitness – und Kraftgeräte genutzt. Es gibt darüber hinaus für den Bodybuilder auch viele weitere Möglichkeiten, von Cross Fit bis zur Ernährung, die Erscheinung und Physis zu definieren, auszuprägen, zu verändern und in der Summe hat sich dieser Körperkult heute global in beinahe allen Ländern verbreitet. Und wer meint, das Bodybuilding wäre lediglich Kraftsport, also eine Athletik, die möglichst schwere Gewichte stemmen will, liegt falsch, schließlich handelt es sich beim Training für Bizeps, Trizeps und Co immer um Ästhetik und diese wird auch ganz anders bewertet als der übliche Vergleich im Sport.

Zwischen Contest und Spiegelbild

Natürlich gibt es auch beim Bodybuilding entsprechende Contests und Events, es gibt so manchen berühmten Wettbewerb und das wohlgemerkt für Männer und Frauen. Bei solchen Veranstaltungen präsentieren die Sportler, Athleten, Körperphilosophen ihren prächtig hergerichteten Leib und eine Jury bewertet dann ganz unterschiedliche Aspekte. Es kommt dann beispielsweise auf wohldefinierte Bauchmuskeln an, auf die Ausbildung von Sehnen und Muskelgruppen, von denen der Laie noch nie etwas gehört haben mag und die Bodybuilder müssen spezielle Programme für das Training einhalten. Ernährung und Übungseinheiten bilden stets ein unverzichtbares Zusammenspiel, wobei auch die Wissenschaft viel für das schnelle und zuverlässige Erreichen der gewünschten Resultate beiträgt.

Die ungemeine Bedeutung der Physis als Ausdrucksmedium verlangt von diesen Sportlern selbstverständlich immer auch einen gewissen Narzissmus und dieser wird durch das Posen, das Zeigen, durch die Gestaltung des Körpers und das beständige Betrachten im Spiegel so intensiv bedient wie wohl kaum in einer anderen Sportart.

Das Training im Überblick

Für die Umsetzung der Ziele und die Formung des Körpers bedarf es eines strengen Programms, das viele Bodybuilder aufgeben oder alternativ zum Doping greifen lässt. Überhaupt sind muskelaufbauende Mittel wie das berüchtigte Anabolika in der Kraftsport Szene sehr verbreitet, damit werden schließlich sehr schnell sehr beeindruckende Ergebnisse erzielt. Aber es gibt eine ganze Reihe von Risiken und Problemen durch den Dopingmissbrauch, die Sportler selbst bekommen häufig gesundheitliche Schwierigkeiten vom Herzinfarkt bis zur Impotenz.

Aber natürlich geht es mit Disziplin und harter Anstrengung auch ohne Doping: Die Senkung des Körperfetts steht an erster Stelle, die richtigen Fitnessgeräte folgen und beim Bodybuildung wird gezielt an den einzelnen Muskelgruppen gearbeitet, weniger an der Kondition oder an der eigentlichen Kraft und Ausdauer. Zusätzlich kommen Pflegeöle zum Einsatz, viele Sportler gehen ins Solarium und modeln sich auf diese Weise den eigenen Körper ganz nach Belieben zurecht.

Ästhetische Aspekte: Muskeln für jedermann?

Bodybuilding ist von einem Randphänomen auf Jahrmärkten zu einer selbstverständlichen Freizeitbeschäftigung für viele Menschen geworden, nebenbei gibt es zudem eine Menge professionelle Fitnessfanatiker, die arbeiten quasi hauptberuflich bei den Contests und verdienen mit der Ästhetik ihrer Muskeln auch Geld. Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs der Szene, während es der Masse an schwitzenden Männern und Frauen im Studio in erster Linie um die Verbesserung des Erscheinungsbildes geht. Aber welche Ästhetik kommt hier zum Ausdruck? Oft bewegt sich Bodybuilding in den Augen unbeteiligter Betrachter an der Grenze zum Popanz, zur physischen Monstranz und damit Lächerlichkeit, weshalb die einschlägigen Wettbewerbe auch nur von Bodybuildern verfolgt werden. Ein postmodernes Phänomen also, das genau jene Nischen bedient, die im Bereich der körperlichen Potenz zu finden sind.